/* ------------------------------------------------------------------------ */ /* EOF /* ------------------------------------------------------------------------ */ ?>Warum ich mich selbst gefeuert habe und jetzt als Speaker Trainer arbeite | Insa Künkel
Mai 02

Warum ich mich selbst gefeuert habe und jetzt als Speaker Trainer arbeite

Zum Start in meinen neuen Job als Speaker Trainer habe ich Mini-Trainings verschenkt. Knapp 50 Unternehmerinnen waren dabei und haben individuelle Tipps für Ihre Vorträge und Reden erhalten. (Foto: Jess Watters, Unsplash)

Ich habe gekündigt. Meinen Job als freie Redakteurin. Warum? Mehr dazu in diesem Blogpost. 

(Foto: Jeff Watters, Unsplash)

Kennst du das Gefühl, dass du für deinen Beruf nicht mehr brennst? Dir kaum noch Ideen einfallen? Du deine Arbeit zwar hoch professionell ablieferst, aber ohne Herzblut? So ging es mir im Sommer 2017: Ich saß im Büro und habe Newsletter für meine Kunden geschrieben, Interviews geführt und Fotos für die Blogs meiner Auftraggeber recherchiert.

Texte für meinen Blog? Die Luft ist raus

Danach wollte ich an diesem Tag endlich mal wieder einen Artikel für meinen eigenen Blog schreiben. Und weißt du was? Mir ist nichts eingefallen. Ich starrte eine gefühlte Ewigkeit auf den Monitor – ohne einen Satz zu tippen. Okay, dann halt am nächsten Tag, habe ich mir gedacht. Da wurde es aber auch nicht besser. Was mir in diesem Moment aufgefallen ist: Die Projekte für meine Kunden habe ich weiterhin – natürlich innerhalb der gewünschten Deadline – gewuppt. Aber Content für mein eigenes Unternehmen? Da war bei mir komplett die Luft raus.

Schreiben ist schon immer ein Teil von mir

Und das hat mich nachdenklich gemacht. Denn: Schreiben ist immer schon ein Teil von mir gewesen. Bereits als Kind habe ich meiner Fantasie mit dem Füller freien Lauf gelassen, mir Notizen gemacht, erste Kurzgeschichten verfasst. Für eine habe ich sogar mal ein Stofftier gewonnen – ich glaube, es war ein grüner Wellensittich.

Später bekam ich von meinen Eltern eine alte Schreibmaschine geschenkt. Kennst du nicht mehr? Das ist laut Wikipedia „ein von Hand angetriebenes Gerät. Es dient dazu, Text mit Drucktypen zu schreiben und hauptsächlich auf  Papier darzustellen“. So saß ich nach der Schule in meinem Zimmer und tippte die ersten Geschichten und war glücklich.

Wenn ich schreibe, dann habe ich ein wohliges Gefühl im Bauch. Ich vergesse die Welt um mich herum und bin mit Kopf und Herz ganz bei den Inhalten, die ich verfasse. So ist es auch immer in meinem Job gewesen – ob als freie Mitarbeiterin bei einer norddeutschen Tageszeitung oder als Chefredakteurin in einer internationalen PR-Agentur.

Da möchte man meinen, dass ich auch Texte für mein eigenes Unternehmen mit links schreibe. Wie gesagt – Pustekuchen, ab Sommer 2017.

Wenn die Luft im alten Job raus ist. So habe ich mich beruflich neu erfunden und lege jetzt als Speaker Trainer los. Klick um zu Tweeten

Und jetzt? Barista werden?

Aber ein Leben ohne Arbeit ist so gar nichts für mich. Also habe ich nachgedacht, was ich denn sonst machen könnte: eine Weiterbildung in Richtung Social Media? Ein Café eröffnen? Oder doch wieder etwas mit Jura? Nein, das hat mich alles nicht begeistert.

Was nun? Ich habe überlegt, was ich noch gut kann und habe Freunde und Bekannte dazu befragt. Mag sein, dass du im vergangenen Herbst auch eine E-Mail von mir erhalten hast. Ein paar Wochen später entwickelte sich so langsam meine neue Geschäftsidee, als Speaker Trainer zu arbeiten. Sprich: Menschen individuell zu zeigen, wie sie ihr Publikum mit ihrem Thema in Vorträgen, Talks und Keynotes begeistern.

Geschafft! Ich habe mich beruflich neu erfunden

Und weißt du was? Seit Anfang Februar mache ich das auch – sogar online. Ich habe ein Programm für Speaker entwickelt und vier Unternehmerinnen für den ersten Durchlauf gewinnen können. Sie haben die fünf Module erfolgreich mit mir durchgearbeitet, erste Probevideos ihres Vortrags gedreht und von mir dazu wertschätzendes Feedback bekommen. Und weil ich Teile meines Jobs ins Internet verlegt habe, sind Frauen aus ganz Deutschland dabei.

Und meine Texte? Die schreiben sich jetzt auch wieder flüssiger. Mit den neuen Aufgaben und Projekten als Speaker Trainer hat sich bei mir ein Knoten gelöst: Ideen für neue Blogartikel, Beiträge in den sozialen Medien oder Facebook Lives purzeln nur so aus mir heraus, wenn ich morgens beim Frühstück sitze. Ich fühle mich gestärkt, auch wenn es eine harte Entscheidung war, mich in meinem alten Job selbst zu feuern.

Aber: Mein neuer Job ist es wert, diesen klaren Schnitt zu machen. Er ist mehr als ein Beruf. Er fasziniert mich jeden Tag aufs Neue und inspiriert mich zu Projekten.

Die Entscheidung für meinen neuen Job als Speaker Trainer hat mich gestärkt. Manchmal tut ein klarer Schnitt gut. Klick um zu Tweeten

Entscheidung getroffen: 100 Prozent als Speaker Trainer 

Und im April habe ich dann entschieden, jetzt 100 Prozent als Speaker Trainer zu arbeiten. Das heißt: Ich schreibe nicht mehr für andere Unternehmen, sondern gebe nur noch Workshops – offline und online. Ich konzentriere mich voll und ganz auf meine neuen Aufgaben und das beflügelt mich im Moment ungemein.

So geht es weiter in meinem Blog:

Wie ich mich in meinem neuen Job als Speaker Trainer schlage? Wie meine ersten Kunden auf die Online-Trainings reagieren? Was ich in Zukunft für Speaker plane? All das erfährst du in meinem Blog. Und natürlich gebe ich dir auch Tipps für deine Vorträge, Keynotes und Talks. Sei gespannt und klick mal wieder rein.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr erfahren

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close