Feb 10

Stille genießen und produktiv sein – 5 Tipps, wie das gelingt

Handy aus und durchatmen. Wer ab und zu bewusst abschaltet, ist produktiver. (Foto: DeathToStock)

Auf dem Berg stehen und einfach nur die Natur genießen? Eine herrliche Idee. Zugegeben, das ist nicht für jeden mal eben machbar. Was jedoch geht: Ab und zu bewusst abzuschalten und eine Weile nicht erreichbar zu sein. Wie Ihnen das gelingt, lesen Sie in meinem Blogpost.

(Foto: DeathToStock)

  1. Wecker statt Handy – mit einem entspannten Morgen starten

Sich vom Mobiltelefon wecken lassen? Das ist praktisch, birgt aber auch gleich morgens die erste Erreichbarkeitsfalle. Denn – seien wir mal ehrlich – wer von uns legt das Handy sofort zur Seite, nachdem der Alarm gestoppt ist? Mir gelingt das nicht. Mal eben E-Mails zu checken oder bei Instagram und Facebook vorbeizuschauen, ist zu verlockend. Und schwups – bin ich drin im Informationsangebot, passiv und aktiv. Was mir hilft, um einen entspannten Morgen zu genießen: Ich habe mir wieder einen ganz normalen Wecker gekauft. Ja, die kleinen Geräte, die nur dafür zuständig sind. Und mein Handy? Dem gönne ich nachts eine Pause und es bleibt auf dem Sideboard im Wohnzimmer. Ähnliches raten auch Karin Zita und Lena Doppel in ihrem Buch. Meine Rezension lesen Sie hier: Digital Happiness – so arbeiten und leben Sie entspannt online.

  1. Buch mitnehmen – sofort abschalten

Dieses Buch hatte ich vergangenes Jahr mit als ich per S-Bahn in Berlin unterwegs zu einem Meeting war. Dabei fiel mir auf: Außer einer Frau, die mir gegenübersaß und Zeitung las, war ich die einzige, die nicht auf ihr Handy starrte. Ich ließ diese Szene ein wenig auf mich wirken, dann schlug ich das Buch auf und vertiefte mich in den Inhalt. Angekommen am Savignyplatz, stieg ich aus und schaute erst dann nach, ob ich wichtige E-Mails erhalten hatte. Und wissen Sie was? Auf der Fahrt nach Charlottenburg habe ich nichts verpasst. Dafür hatte ich Zeit zum Lesen – wobei ich schon immer gut abschalten konnte. Ein Genuss. Probieren Sie es mal aus. Das klappt auch mit einer Zeitschrift.

Entspannt zum Meeting: Unterwegs ein Buch lesen und dem Handy eine Pause gönnen. Das wirkt. Klick um zu Tweeten
  1. Später reagieren – sich Zeit für Projekte nehmen

Ich gönne mir zudem den kleinen Luxus, nicht sofort auf jede E-Mail oder SMS zu antworten. Zwar habe ich keine festen Zeiten, in denen ich Nachrichten lese. Aber ich habe feste Zeiten, die nur mir und den Texten meiner Auftraggeber gehören: zum Beispiel die erste Stunde am Schreibtisch. Idealerweise, wenn niemand sonst im Raum ist. Die Stille – einfach genial. In diesen 60 Minuten schreiben sich Newsletter, Blogposts oder Fachartikel fast von allein. Herrlich. Mehr über diese „produktive Stunde“ lesen Sie im Blog von Sandra Holze.

  1. Kamera statt Handy – den Moment genießen

Wenn ich am Wochenende in Berlin unterwegs bin oder eine Ausstellung besuche, habe ich immer öfter meine Kamera dabei. Das Handy bleibt zu Hause. Ich entdecke ein schönes Motiv? Dann fotografiere ich es und gehe weiter spazieren oder betrachte die Bilder in der Galerie. Ich lade das Foto erst später auf den Rechner, bearbeite es und poste es zu den Zeiten im Social Web, wenn meine Fans online sind. Der doppelt positive Effekt dieser Retromethode: Ich genieße den Moment außerhalb der virtuellen Welt und meine Beiträge erreichen bei Facebook oder Instagram viel mehr Menschen, weil ich die Fotos gezielt veröffentliche.

Pack die Kamera ein und lass dein Handy zu Hause. Eine Retromethode mit einem doppelt positiven Effekt. Klick um zu Tweeten
  1. Im Urlaub offline sein – eine Wohltat

Und auch das ist möglich: Ferien ohne E-Mails und Internet. So eine Offline-Zeit habe ich mir vergangenes Jahr in Andalusien gegönnt. Im Apartment angekommen, suchte ich ein gemütliches Plätzchen für mein Handy. Und dort blieb es dann auch. Zwei Wochen ohne? Das fiel mir überhaupt nicht schwer. Ich habe in der Zeit vier Bücher gelesen, fotografiert, den Trend mit dem Malbuch für Erwachsene ausprobiert und viel mit meiner Familie unternommen. Eine Wohltat! Und meine Kunden hat es auch nicht gestört, denn, sie wussten ja Bescheid. Ich habe sie vor dem Urlaub informiert und letzte Punkte mit ihnen besprochen.

Mein Fazitentspannt erfolgreich sein

Unterwegs mal nicht auf das Handy starren, E-Mails ein wenig später beantworten oder im Urlaub nicht erreichbar sein – ich gönne mir meine Auszeiten vom Job ganz bewusst. Sie wirken sich positiv auf alle Projekte und meine Work-Life-Balance aus.

Jetzt bin ich gespannt

Gönnen Sie sich auch ab und zu den Luxus, nicht erreichbar zu sein? Wie machen Sie das? Warum tut es Ihnen gut? Ich bin gespannt auf Ihre Antworten im Kommentar.

 

 

 

2 Kommentare

  1. Susanne
    16. Februar 2017 um 9:42 Uhr · Antworten

    Hallo Insa,

    schöner Artikel! Ich bin ganz Deiner Meinung.
    Und ja, ich bin immer wieder bewusst mal weg, das ist für mich Luxus pur.
    Um kreativ zu sein und meinem Weg zu folgen und nicht den, dem mir andere vormachen, brauche ich viel Abstand.
    Ich habe für mich festgestellt, dass ich durch Handy & Co. ganz schnell meinen Fokus verliere, deshalb gibt es digitale Zeiten und analoge.
    Erfolgreich sein im meinem Tempo finde ich wichtiger, als irgendwem oder irgendetwas hinterher zu hecheln – ich sage nur Online Marketer…

    Liebe Grüße
    Susanne

  2. Insa Künkel
    17. Februar 2017 um 13:49 Uhr · Antworten

    Liebe Susanne,
    im eigenen Tempo zu arbeiten, das finde ich auch wichtig. Und: seinen eigenen Weg zu gehen. Denn, wer nur anderen hinterherrennt, kommt nie an seinem Ziel an.
    Grüße Insa

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