Mrz 26

Soziale Netzwerke – auch Journalisten profitieren von Twitter & Co.

Angebot: Insa Künkel - Texte

Kontakte pflegen oder recherchieren: soziale Netzwerke bieten viele Möglichkeiten. (Foto: DeathToStock)

„Für Facebook habe ich keine Zeit!“, sagt eine Journalistin, die den Vortrag „Eigenvermarktung“ vom DJV Berlin besucht. Nach dieser Aussage möchte sie wissen, wie sie Kontakte herstellt und pflegt, auf sich und ihre Arbeit aufmerksam macht – kurzum: wie man „so richtig netzwerkt.“

(Foto: Death to the Stock Photo)

Bei solchen Einstellungen zucke ich immer noch zusammen. Oft verbirgt sich dahinter eine komplette Social-Media-Verweigerung, gepaart mit dem Wunsch, moderne Netzwerke zu nutzen. Paradox? Finde ich auch. Engstirnig? Ganz Ihrer Meinung. Und vor allem: Wo bleibt die journalistische Neugierde?

Man muss ja nicht 24 Stunden online sein. Auch wird niemand gezwungen, Urlaubsfotos im Bikini oder Filmchen von der vergangenen Partynacht zu posten. Aber Grundkenntnisse und -aktivitäten bei Facebook, Twitter, Xing und Co. helfen im Job wirklich weiter. Und: Wenn Sie auf einen Beitrag, eine Statusmeldung oder einen Tweet reagieren, ist der erste Kontakt zum Verfasser erstellt.

Welche Netzwerke nutzen Sie?

Nun bin ich gespannt auf Ihre Erfahrung: Welches soziale Netzwerk hat Ihren Berufsalltag positiv verändert? Worauf möchten Sie nicht mehr verzichten?

Weitere Beiträge zum Thema: Raus aus dem Netz und rein ins Leben – so werden aus anonymen Social-Media-Kontakten wertvolle Businesspartner.

 

 

 

4 Kommentare

  1. Fritz Letsch
    26. März 2014 um 17:48 Uhr · Antworten

    zuerst denk ich an flattr: den Dank für einen guten Artikel hinterlassen können, ist mir das Liebste geworden. Mit xing hatte ich damals begonnen, nur 1 Kollege nutzt es gut aktiv & aktivierend.

    Facebook wurde fast zur Konfession, ich nutz es zum Nachrichten abgeben.

    Twitter wurde mir zum Zeitungsersatz, so vielfältig las ich früher nicht.

    Nun zerfällt mein Kollegenkreis noch in Mail und Telefon, und ein internes Netz, wo ich mich oft über die Kargheit der Beiträge wundere, doch bin ich beim Schreiben selbst auch knapp und sachlich, wenn ich nicht so freundlich gefragt werde wie hier

  2. Insa Künkel
    26. März 2014 um 18:35 Uhr · Antworten

    flattr ist wirklich eine gute Sache. Und wieder zeigt sich: Wer gute Inhalte liefert, der gewinnt.

  3. Werner Deck • malerdeck
    27. März 2014 um 10:14 Uhr · Antworten

    Liebe Frau Künkel,

    das scheint mir ein weit verbreitetes Phänomen zu sein. Sie haben das sehr schön beschrieben. Mir kommen solche Diskussionen immer vor, als würden wir heute noch in der Steinzeit leben. Hallo?

    Ich für meinen Teil habe es (fast) aufgegeben, andere von der Notwendigkeit Social Media zu überzeugen. Dazu schrieb ich im letzten Jahr diesen Blogbeitrag: http://www.malerdeck.de/blog/?p=16808

    Man kann eben niemand zu seinem Glück zwingen. Zudem gibt es durch und mit Social Media einen gewaltigen Nebeneffekt, den ich einmal so beschrieb: Ich wüsste gar nicht, was ich alles nicht wüsste, wenn ich nicht wüsste, dass es Twitter gibt.

    In diesem Sinne noch einen schönen Donnerstag.

    Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

    • Insa Künkel
      27. März 2014 um 11:53 Uhr · Antworten

      Sie haben recht, man kann niemanden zu seinem Glück oder Erfolg zwingen. Ihr Blogbeitrag zum Thema trifft es sehr gut. Sei es drum. Setzen wir weiterhin auf Social Media und erhalten Wissen, lernen interessante Menschen on- oder offline kennen und gewinnen den einen oder anderen Auftrag. In diesem Sinne: frohes Schaffen!

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