Mai 05

Serie zur re:publica 2015: „Überlasst den Wutbürgern nicht das Netz!“, Teil 3

Was erwarten Helfer, Speaker und Erstbesucher von der re:publica 2015? Darum geht es in dieser Blogserie. (Illustration: (c) rocketpics.net)

Bei der re:publica kommen auch ernste Themen auf die Bühne. Im dritten Teil meiner Blogserie stelle ich Ihnen eines davon vor. In dieser Session geht es um Webstrategien von Pegida & Co. Und vor allem: Was jeder dagegen tun kann. 

Heute sind Laura Piotrowski und Julia Schramm um 17:45 Uhr auf der Stage 9. In ihrer Session „HoGeSa, Pegida, Pegaga“ geben die Referentinnen der Amadeu Antonio Stiftung Einblicke in die rechte Netzwelt, die Analyse von Strategien und Strukturen und informieren über Gegenstrategien.  

Wieso diese Session?

Foto von Laura Piotrowski, republica 2015, Berlin

„Wir beobachten erschreckende Quoten der Mobilisierung via Facebook: Zu einer Hogesa-Demonstration kamen 4.800 Anhänger“, sagt Laura Piotrowski.

„Weil Nazis und rechte Wutbürger sich seit Jahren online vernetzen und ihren Hass vermehrt auch auf die Straße tragen. Dabei beobachten wir als Mitarbeiterinnen der Amadeu Antonio Stiftung erschreckende Quoten der Mobilisierung. Zur Facebook-Veranstaltung der HoGeSa-Demonstration im Oktober 2014 in Köln hatten 5.700 Menschen zugesagt – 4.800 sind dann tatsächlich gekommen. Das hatte so keiner erwartet. Wir wollen mit der Netzgemeinde darüber diskutieren, woran das liegen kann und was wir dagegen unternehmen können.“

Warum passt das Thema gerade auf die re:publica 2015?

„Weil die re:publica sich mit dem Thema Europa auseinandersetzt und die europaweite On- und Offline Vernetzung von Rechten und Neonazis ein aktuell brennendes Thema ist.“

Was erwartet das Publikum? Schwere Kost oder leichte Tipps?

Ein Bild von Julia Schramm, Republik 2015, Berlin

„Wir können etwas gegen Wutbürgerinnen im Netz machen. Kommt zur Session und diskutiert mit uns!“, lautet der Aufruf von Julia Schramm.

„Wir geben Einblicke in die rechte Netzwelt, die Analyse von Strategien und Strukturen. Und natürlich zeigen wir Gegenstrategien, die in der Netzwelt entwickelt wurden und von ihr weiter ausgebaut werden können und sollten.“

Was wünscht ihr euch vom Publikum?

„Kommt zahlreich und diskutiert mit uns! Was können wir gegen Rechtspopulisten und Wutbürger machen? Wir dürfen ihnen das Netz nicht überlassen!“

Darum #rp15 – was macht das Event für euch besonders?

„Die re:publica ist für uns die wichtigste Konferenz zum Thema Netzkultur. Mit ihrer steten Ausrichtung auf politisch-gesellschaftlich relevante Themen ist die Veranstaltung ein Muss in jedem Frühling. Wir waren mit der Amadeu Antonio Stiftung schon mehrfach bei der re:publica dabei.“

#rp:15, Session-Tipp: Strategien gegen Pegida. Mitdiskutieren und etwas ändern! Klick um zu Tweeten

Und so geht es weiter:

Morgen stelle ich Ihnen eine weitere Session vor. Danach organisieren die Referentinnen ein Netzwerktreffen. An diesem kann man auch ohne Ticket für die re:publica teilnehmen. Wie das? Das lesen Sie im vierten Teil meiner Serie.

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Die Illustration des Vorschaubildes ist von Manuela Bernard (rocketpics.net). Mehr über ihre Arbeit als Visual Facilitator erfahren Sie in diesem Blogpost:

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