Apr 29

re:publica 2016 – 5 Tipps für euren ersten Besuch

Bunte Stühle für die Gäste der republica in Berlin.

(Foto: cc, Gregor Fischer)

Am Montag startet die zehnte re:publica. Ihr seid zum ersten Mal dabei? Und wollt euch ein wenig auf die XXL-Web-Konferenz vorbereiten? Dann habe ich hier 5 Tipps für euch. 

(Foto: cc, Gregor Fischer)

Das Motto der Jubiläumsausgabe lautet: „TEN ist NET. Die zehnte re:publica reicht jedem dankend den Spiegel“, ist auf der Website zu lesen. Soll heißen: „Du bist die re:publica. Und die re:publica ist das, was du daraus machst.“ Was auch immer ihr aus eurer re:publica macht, seid offen für neue Themen und Menschen, die euch beim Eventmarathon vom 2. bis zum 4. Mai begegnen. Und beweist Mut zur Lücke. Denn: Es ist unmöglich, in jede Session reinzuhören. Überall locken Nebenevents und Partys. Hier meine 5 Tipps, wie ihr den Informations-Overkill bewältigt:

1. Beweist Mut zur Session-Lücke und trefft andere Webverrückte

Es ist nicht möglich, an allen Veranstaltungen der #rpTEN teilzunehmen. Außer ihr sprintet im Minutentakt von einer Bühne zur anderen, hört in das Thema kurz rein und ignoriert jede spontane Gelegenheit zum Kaffeetrinken oder Einladung auf ein Bierchen. Kann man machen, muss dann aber auch mit Nebenwirkungen wie Ohrenrauschen oder komplettem Orientierungsverlust rechnen. Gesünder ist es, wenn ihr reichlich Zeit für Gespräche mit anderen einplant. Das sind für mich die wahren Highlights der re:publica: Ihr trefft Menschen, die genauso webverrückt sind wie ihr. Ob Wissenschaftler, Hacker, Aktivist, Volontär, Unternehmer oder Social-Media-Manager – es ist sehr leicht, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Nutzt die Chance!

Warum #rpTEN? Weil man locker bei einem Bierchen Kontakte knüpft. Klick um zu Tweeten

2. Schmiedet Pläne …

Das Programm ist bereits online. Na, habt ihr schon interessante Sessions entdeckt? Dann entwerft euren persönlichen Ablaufplan. Mein Tipp: Besucht pro Tag höchstens zwei bis drei Vorträge oder Workshops. Im Idealfall liegen diese zeitlich so auseinander, dass ihr entspannt von einer Location zur nächsten schlendern könnt, oder die Sessions finden im gleichen Raum statt. Aber: Haltet euch nicht zu streng an die Pläne. Was sich Besucher im vergangenen Jahr für ihre erste re:publica vorgenommen hatten, lest ihr in meiner 5-teiligen Serie „Helfer, Speaker und Besucher der re:publica“.

3. … und ändert sie spontan

Oft hört man vor Ort von weiteren interessanten Speakern. Nutzt die Gelegenheit und erlebt diese live.

4. So klappt’s mit dem Sitzplatz

Zuhören und stehen ist mühsam. Besonders dann, wenn ihr gleichzeitig mitschreibt, bloggt oder twittert. Ich setze mich oft schon zwanzig Minuten vorher auf einen Platz und lausche dem gerade endenden Vortrag. Manchmal bin ich fast allein in einem Raum und genieße die Stille vor der Session. Richtig voll wird es zum Beispiel immer beim re:publica-Klassiker: Jahresrückblick Social-Media-Recht, die Jurashow von Thorsten Feldmann und Henning Krieg. Freie Plätze sind schnell Mangelware. Aber: Die Session lohnt sich auch im Stehen: Die Rechtsanwälte bringen Recht und Pflicht locker auf die Bühne. Und auch der Workshop Endlich Snapchat verstehen – Hands On für Einsteiger der Digital Media Women wird am Dienstagnachmittag bestimmt viele anlocken. Denn die #DMW versprechen im Programm das Rätsel zu lösen, „wie Snapchat benutzt wird, welchen Sinn die zahlreichen Filter und Funktionen haben und wie Snapchat eingesetzt werden kann.“ Hört sich gut an.

Warum #rpTEN? Weil nach der Session endlich der #Snapchat-Cent fällt. Klick um zu Tweeten

5. Dabei sein ist alles!

Sessions planen, Sitzplätze ergattern und dann noch offen sein für viel Neues – da kommt so mancher schon vor Beginn der re:publica aus der Puste. Locker bleiben. Letztendlich gilt das olympische Motto: Dabei sein, ist alles. Ich wünsche euch viel Spaß auf der #rpTEN!

Jetzt seid ihr dran

Das Ticket für die #rpTEN ist ausgedruckt, worauf freust du dich besonders? Hast du schon spannende Sessions entdeckt? Wie reist du nach Berlin? Ich bin gespannt auf deine Geschichte.

#rpTEN: Warum bist du dabei? Was machst du aus DEINER re:publica? Klick um zu Tweeten

Hier findet ihr weitere Artikel von mir über die re:publica:

Meine Serie zur re:publica – Gespräche mit Besuchern, Helfern und Speakern:

5 Kommentare

  1. Sebastian Riehle
    30. April 2016 um 8:21 Uhr · Antworten

    Liebe Insa,

    ich freu mich auch schon sehr auf nächste Woche.
    Wir werden uns mit Sicherheit sehen.

    Viele Grüße
    Sebastian

    • Insa Künkel
      30. April 2016 um 12:20 Uhr · Antworten

      Hallo Sebastian,
      ja, das werden bestimmt wieder drei außergewöhnliche Tage. Werde jetzt mal einen Blick auf den Plan werfen. Gibt es eine Session, die du auf jeden Fall erleben willst?

  2. Hubert
    30. April 2016 um 12:22 Uhr · Antworten

    Da fehlt der Hinweis, dass Henning und Thorsten außerdem immer überziehen

    Freue mich schon!

    • Insa Künkel
      30. April 2016 um 17:11 Uhr · Antworten

      … stimmt. Ich erinnere mich an eine re:publica – „damals“ noch in der Kalkscheune – da haben die beiden so lange gemacht, bis uns der Hausmeister rausgeschmissen hat… 😉

  3. Sebastian Riehle
    1. Mai 2016 um 18:51 Uhr · Antworten

    Hab noch nicht auf den Sessionplan geschaut. Das mach ich immer spontan und lass mich da leiten. Bin die meiste Zeit damit mit beschäftigt, mit viele alten und neuen Gesichtern zu sprechen…
    Bis morgen 🙂

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