Okt 24

Snapchat: große Chance für kleine Marken, Teil 1

Blog-Serie zu Snapchat: So snappen sich kleine Marken zu Sympathieträgern. (Foto: Ryan McGuire)

Warum sich die Kommunikation über die App für kleine Unternehmen, Agenturen oder Verbände eignet, erfahren Sie im ersten Teil meiner Serie „Snapchat – große Chance für kleine Marken“.  

(Foto: Ryan McGuire)

Immer mehr deutsche Unternehmen entdecken Snapchat für ihre Kommunikation: Sie erzählen Geschichten, die direkt auf den Handys der Nutzer landen, und bringen so ihre Marke ins Gespräch. Ihre Snapchat-Freunde  schauen sich die Schnappschüsse und Videos (Snaps) an, wann immer sie Zeit haben: ob morgens beim Frühstück, in der S-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder – wenn Sie Ihre Story bei Snapchat richtig gut machen – sogar im Urlaub. Ich nutze Snapchat seit Mai. Genauer gesagt, seit der re:publica 2016. Hier habe ich Sessions (Vorträge) besucht, die mich überzeugt haben, und kommuniziere seitdem auch über die App.

Das schätze ich an Snapchat und seinen Nutzern

Ich treffe bei Snapchat auf Menschen und Marken, die respektvoll miteinander kommunizieren. Sie haben den Mut, Neues auszuprobieren und sich auch mal von ihrer ungeschminkten Seite zu zeigen. Ich bekomme  viel Insiderwissen, das für meinen Beruf als Redakteurin und Business-Trainerin wichtig ist. Wenn ich weitere Fragen zum Thema habe, dann erhalte ich sehr schnell individuelle Antworten.

Darum eignet sich Snapchat für kleine Marken

Andersherum funktioniert das natürlich auch. Und: Dieses fast schon kollegiale Geben und Nehmen führt ganz nebenbei dazu, dass ich meinen Bekanntheitsgrad steigere. Denn: Wer mir auf Snapchat folgt, der klickt auch mal auf meine Website, abonniert meinen Newsletter oder besucht meine Workshops. Mein Fazit nach sechs Monaten: Ich stelle immer wieder fest, wie gut sich Snapchat gerade für kleine Marken eignet.

#Blogserie, #Snapchat: Infos erhalten und geben. So snappen sich Unternehmen zum Sympathieträger. Klick um zu Tweeten

Grund 1:       Schnelle Reaktionen sorgen für gute Storys

Im Gegensatz zu Großkonzernen gibt es in kleinen Unternehmen selten zig Abstimmungsschleifen mit mindestens vier Abteilungen. Wer eine Idee hat, bespricht sie mit dem Team. Passt sie zur Marke, zur Zielgruppe und ins Budget, geht’s los. Sie wollen Snapchat für das Unternehmen nutzen? Dann melden Sie sich an und berichten über Ihren Job und Ihre Branche. Mein Tipp: Trauen Sie sich, spontan zu snappen. Ein Beispiel: Sie besuchen eine Konferenz und haben gerade eine faszinierende Referentin erlebt? Dann berichten Sie darüber auf Snapchat. Was hat Sie an dem Vortrag begeistert? Welche Information ist neu? Schon haben Sie Themen für Ihre erste Geschichte (Story). Insgesamt gilt:

#Blogserie, #Snapchat: Wer kleiner ist, kann schneller reagieren und snappen. Klick um zu Tweeten

Grund 2:       Perfekter Dreh? Nicht bei Snapchat

Die Nutzer erwarten bei Snapchat keine perfekten Inhalte. Das heißt für Sie: Ihr Bild auf dem Handy darf auch mal wackeln und ein Versprecher macht Sie eher sympathisch. Einige bauen missglückte Szenen später gezielt in ihre Geschichte bei Snapchat ein. Diese Outtakes sind bei den Nutzern der App sehr beliebt. Sprich: Sie brauchen keine monatelange Ausbildung für sich oder Ihre Mitarbeiter, um die App zu nutzen.

Wenn Sie ungewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen Ihres Unternehmens oder Ihres Verbandes senden, dann spricht sich das unter den Nutzern rum. Das gilt besonders für kleine Marken. Ich denke, viele schätzen es, dass Sie überhaupt dabei sind und snappen mal rein.

Grund 3:       Moderne Kommunikation mit kleinem Budget

Sie können Snapchat auch bei einem kleinen PR- oder Marketingbudget gut in Ihre Kommunikation einbauen. Um über neue Projekte zu berichten, benötigen Sie kein professionelles Tonstudio oder einen ausgebildeten Sprecher. Ein Handy, auf dem Sie die App installiert haben, reicht. Zudem brauchen Sie auch kein 10-köpfiges PR-Team, das jeden Snap (Schnappschuss oder kurzes Video) professionell erstellt, kritisch bearbeitet und nach einem festgelegten Rhythmus versendet. Das können Sie ganz alleine.

Wichtig dabei: Senden Sie nur Informationen, Bilder und Nachrichten, die Sie veröffentlichen dürfen. Vergessen Sie bei aller Begeisterung für den neuen Kommunikationskanal nicht die üblichen Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- und Persönlichkeitsrechte. Denn: So einfach Snapchat zu bedienen ist, auch hier gilt das deutsche Recht. Mein Tipp: Filmen Sie zum Beispiel nur Mitarbeiter, die volljährig sind und auch gefilmt werden möchten.

#Blogserie, #Snapchat: Achten Sie bei aller Begeisterung für den Kommunikationskanal auf die Rechte anderer. Klick um zu Tweeten

Teil 2 der Blogserie zu Snapchat: so geht’s weiter

Im zweiten Teil meiner Blogserie erfahren Sie, wie Sie bei Snapchat zum Sympathieträger werden und welche Dos and Don’ts es für Marken gibt.

Und jetzt sind Sie dran

Sie wollen mit Snapchat beginnen? Welche Fragen haben Sie? Ich bin gespannt auf Ihre Beiträge im Kommentar.

 

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