Aug 27

Der Taschentrick – so generieren Sie Content zum Thema Monitoring

Wer viel twittert, gewinnt die Labertasche von Brandwatch.

Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse. Und Frauen? Ganz klar: mit Taschen. Das muss sich auch das Team von Brandwatch gedacht haben. So gab es beim gestrigen Event Startklar für Monitoring bunte Taschen für den Twitterkönig des Abends zu gewinnen. Sieger war, wer die meisten Tweets mit dem Hashtag #BW4agencies schrieb. Bei dieser Challenge habe ich mitgetippt. Ehrensache. Ob es geklappt hat und wie man auf sympathische Weise Content für sein Thema gewinnt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

„Hallo, schön dass du da bist. Willst du ein Bier oder einen Wein?“, begrüßte mich eine freundliche Mitarbeiterin von Brandwatch, einer der weltweit führenden Anbieter für Social Media Analytics und Listening. „Ich nehme eine Mädchenbrause“, sagte ich und zeigte auf ihr Beck’s Green Lemon. Eigentlich bin ich ja keine Biertrinkerin, aber dieses kühle Grüne finde ich einfach lecker. Mit der Flasche in der Hand mischte ich mich unter die anderen Gäste, die in die Niederlassung an der Schönhauser Allee gekommen waren. Dann ging es auch schon los.

Möge die Challenge beginnen

Die Gäste suchten sich einen Platz  im Vortragsraum und wurden von Patricia Schwan, Head of Account Management, begrüßt. Sie stellte das Programm vor – vier 15-minütige Impulsvorträge zum Thema Monitoring. Dann kamen auch schon die Taschen ins Spiel: „Das Hashtag für heute Abend ist #BW4agencies“, sagte Patricia Schwan und zeigte auf einen Zettel an der Wand. Auf diesem war die passende Zeichenkette mit vorangestelltem Doppelkreuz gut zu lesen.  „Wer die meisten Tweets mit dem Hashtag schreibt, gewinnt eine Labertasche.“ Das Publikum lachte und prompt zückten die ersten ihre iPhones. „Die Tasche will ich haben!“, dachte auch ich mir. Und damit begann auch schon mein Live-Twitter-und-zuhören-Dilemma.

Teilnehmer-Dreikampf:  zuhören, Notizen aufschreiben, twittern

Als erste Speakerin startete Susanne Ullrich. Während die Marketing Managerin etwas über Kampagnen-Tracking und Reputationsmanagement erzählte, war ich nur noch zu 80 Prozent beim Thema. Die restlichen 20 Prozent von mir waren damit beschäftigt, über Tweets nachzudenken, nach rechts an den Zettel mit dem Hashtag zu sehen und meine Gedanken zum Thema zu twittern. Einer meiner ersten Tweets lautete: „Der Wendler als Shitstorm-Beispiel. Sehr einprägsam. #BW4agencies.“ Der Vortrag wurde immer interessanter und ich rutschte noch tiefer in die Alles-mitbekommen-Bredouille: Zuhören, Notizen machen, möglichst informativ twittern, Hashtag nicht vergessen – dabei die Tasche immer fest im Blick. Mindestens ab dem zweiten Impulsvortrag von Christiane Kaiser fing es in meinem Kopf an, leicht zu hämmern. Die Senior Key Account Managerin präsentierte Tipps für Agenturen. Mein Tweet hierzu: „#Monitoring für Agenturen. Vorteil wird schnell klar: Wissensvorsprung gegenüber Kunden.“

Mit der Zeit wird man twittermüde

02_PinDieses Social-Media-Multitasking-Kopfbrummen begleitete dann auch die zwei weiteren Vorträge. Der dritte Speaker, Sales & Account Management Director Xavier Valdayron, referierte mit einem entzückenden französischen Akzent über Themen wie den Social Media IQ. Hiernach folgte Input von Gastspeaker Oskar Stenzel, der bei Hootsuite den Bereich Team Lead, Strategic Sales Manager verantwortet. Mit der Zeit wurde ich twittermüde und verkündete das auch in meiner Timeline: „Das wird nix mit der Tasche.“ Ganz ehrlich. Dies war kein Getue, wie wir es aus der Schulzeit kennen: Fast jeder hatte doch mindestens einen in der Klasse, der vor jeder Klausur wild durch den Raum getigert ist und laut verkündete: „Das packe ich nie!“ Drei bis vier Tage später gab es die Arbeiten zurück. Der Panikmacher heimste mal wieder 14 Punkte ein. Zurück zu gestern: Am Ende der Vorträge dachte ich vielmehr an die Social-Media-Leute, die auf Events wie der re:publica einen originellen Tweet nach dem anderen abfeuern. Dieses kreative Sperrfeuer hat mich schon oft in meine Schranken gewiesen.

Jeder wird gewinnen

Das Ende der Geschichte? Yep, ich habe die Tasche ertwittert. Ich durfte sogar die Farbe wählen. Auch andere haben eine Labertasche gewonnen. Dies war für mich wieder ein guter Einstieg für Small Talk nach den Vorträgen, zum Beispiel mit Jan Theofel rund. Nach einem kurzen Rückblick über die Twitter-Challenge unterhielten wir uns über Barcamps und neue Social-Media-Plattformen. Nebenbei entstand die Idee für einen nächsten Blogartikel. Am Ende des Abends verließ ich die Brandwatch-Niederlassung – mit neuer Tasche und vielen interessanten Impulsen.

In diesen Artikel geht es auch um Social-Media-Events:

 

 

 

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